The Whitest Boy Alive, ein Konzertbericht

August 22, 2009

Wer vorgestern Donnerstag Abkühlung suchte, der wurde auch in Basel nicht fündig. Die Hitze fand auch ins Volkhaus ihren Weg, und setzte sich an den hässlichen Wänden des Saales fest. Dies wurde aber glücklicherweise durch die gute Musik zur Nebensache degradiert.

Doch von Anfang an: Nach einem eher kurzfristigen Entscheid, machte ich mich auf die lange Reise von Zürich nach Basel (mit dem ÖV versteht sich), und nach anfänglicher Überforderung durch den Tramfahrplan und die verschiedenen Linien traf ich im Volkshaus ein. Dort traf ich zufälligerweise auf einen anderen Schreiberling bei diesem Blog, nämlich auf Viertel. Ein Bier später fing dann schon Erobique an zu spielen. Das war dann auch die erste positive Überraschung des Abends, war ich doch ursprünglich dem Ganzen eher misstrauisch gegenübergestellt. Micky Maus-Stimme und Elektro-Beats ergaben aber eine tolle Mischung, die defintiv zum Tanzen anregten, und gute Stimmung verbreiteten.

Nach Erobique war dann die Bühne frei für den Hauptact The Whitest Boy Alive, eine Berliner-Band mit norwegischem Sänger, resp. Norwegische Band mit Berlinern, oder wie auch immer. Es ist wahrscheinlich die Band, die am „nerdigsten“ (verzeiht diese Sprachvergewaltigung, der Begriff ist jedoch einfach zu passend) aussieht, vor allem der Sänger Erlend Øye, der auch bei den Kings Of Convenience mittut, erinnert doch stark an Napoleon Dynamite. Was dem Besucher dann aber geboten wurde, war ein Auftritt der Extraklasse. Ihre Songs wurden äusserst spielfreudig wiedergegeben, wobei zT auch einiges improvisiert wurde. Weiter verstanden es Erlend Øye und der Bassist es optimal das Publikum anzuheizen. Dies kam beim Publikum auch sehr gut an, und so konnte eigentlich niemand während dem Auftritt bewegungslos stehen bleiben.
Nach der ersten Zugabe (‚Don’t give up‘) musste ich mich dann auf den Rückweg begeben, wodurch ich leider den Schluss und die anschliessende Aftershowparty, da der Bassist Geburtstag hatte, verpasst habe. Ich hab mir sagen lassen, dass diese noch ebenso toll war wie das Konzert. Schade, trotzdem war dies jedoch ein vollends gelungener Abend.

Für alle die nicht da waren füge ich noch eine Live-Version einer meiner Lieblingssongs von ihnen nämlich ‚Burning‘ an:

Advertisements

Eine Antwort to “The Whitest Boy Alive, ein Konzertbericht”

  1. Fabian Says:

    wunderbar! es war wirklich sau-saugut, das konzert!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: