DIE UBS KAPITULIERT HAB ICH GEHÖRT.

April 6, 2009

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es scheint ernst zu werden, freunde der nacht. (unser blog wird unter der googlesuche nach DISKO irgendwo recht hoch oben erwähnt. heute ist der viertelblog schon 3mal unter diesem suchbegriff besucht worden)

die UBS gibt nun alle daten raus nachdem sie sich nicht als INDIANER bezeichnen lassen wollen. naja, das würd ich auch nicht auf mir sitzen lassen, aber so negativ wie sie s auf ihrer homepage verkünden. ein bissschen mehr mut die herren!

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5 Antworten to “DIE UBS KAPITULIERT HAB ICH GEHÖRT.”

  1. mauntz Says:

    Vollkommen unlustig. Poste doch bitte Gründe wieso denn die Schweiz eine „Steueroase“ sein sollte (die Listen der G20 mag man wohl kaum als Argument anführen, sind die doch ein Witz).

  2. viertel Says:

    bist du sauer weils die schweiz nur auf die graue liste geschafft hat? 🙂

    wenn zb die deutschen „tüchtige“ banker wären und alle schweizer ihr geld ausland-lagern täten und hier keine steuern dafür zahlen, dann würdest du doch au choge fescht fluchen oder?

  3. mauntz Says:

    nein, ich bin sauer auf die listen, die offensichtlicherweise nicht nach objektiven kriterien sondern nach interessen erstellt wurden. anders wären prominente abwesende wie zB die kanalinseln (praktiken wie die trusts sind bei uns klar illegal) nicht erklärbar.

    weiter übertreibst du natürlich ganz klar mit worten wie „“tüchtige“ Banker“, „alle Schweizer“ natürlich ganz klar. dir scheint wohl nicht bewusst zu sein, dass in den letzten jahren viel getan wurde um diese probleme einzudämmen, weshalb die schweiz nun auch eines der schärfsten geldwäschereigesetze der schweiz hat. die probleme bestehen zwar nach wie vor, jedoch sind die ausmasse stark aufgebläht. das allermeiste geld in der schweiz ist sauber, der finanzplatz schweiz ist vor allem aufgrund von know-how und qualität so stark. die schweiz ist daher eigentlich nicht wirklich attraktiv für das lagern von schwarzgeld, da sind briefkastenfirmen in delaware schneller aufgebaut.

    ich halte es eigentlich wie guido westerwelle, beunruhigend sind nicht die sogenannten „steueroasen“ sondern eher die „steuerwüsten“ die sich um die oasen befinden. deutschland ist leider wenig vorzuwerfen, verhalten sie sich in dieser krise im grossen und ganzen relativ gut (ganz im gegensatz zu england und den vereinigten staaten, die bald mit riesigen problemen zu kämpfen haben werden). müntes und steinbrücks „reitattacke“ auf die schweiz ist jedoch nicht angepasst, und völlig an den fakten vorbei. die gründe weshalb viele deutsche in die schweiz auswandern sind vielleicht unsere liberalere staatsordnung – aus dem komplett anderem verständnis vom verhältnis zwischen bürger und staat bei uns resultiert auch das bankgeheimnis und die unterscheidung zwischen steuerhinterziehung und -betrug – und ihre „abzockerische“ steuerpolitik die den freien bürgern wenig übrig lässt. dies ist jedoch vielen nicht wirklich bewusst (bis vielleicht der FDP und teilen der CDU/CSU).

  4. mauntz Says:

    ah ja. ausserdem ist das ganze plötzliche rumgehacke auf diesen ominösen „steueroasen“ mehr als kompensation der eigenen unfähigkeit zu verstehen. politiker müssen sich gerade in schweren zeiten gross in szene setzen und als retter brillieren. falls man jedoch nur wenig gutes vorzuweisen hat, muss man medienwirksam den fokus umlenken.

    auch die bekenntnisse zum freihandel sind allesamt lächerlich. fast jede nation der G20 flüchtet sich in den protektionismus (vor allem die amerikanische handels- und wirtschaftspolitik beunruhigt mich), was auf dauer unbedingt wieder behoben werden muss, wenn man diese krise überstehen will. protektionismus hat sich noch NIE als gute sache erwiesen, ganz im gegensatz zum ausbau des welthandels, das die weltwirtschaft und auch die eigene volkswirtschaft erwiesenermassen antreibt. die beweislast ist einfach erdrückend.


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