STRECKENBESCHRIEB

August 19, 2008

zur weiteren vorbereitung für den donnerstag nun ein streckenbeschrieb des streckenabschnitts schülerhaus – trogen. leider hab ich im internet kein höhenprofil gefunden. aber die höhendifferenzen haben es in sich. immerhin sind es im gesamten doch 300 meter. am übelsten hats mich gleich am anfang getroffen: schülerhaus notkersegg: mit dem trogenerbänli sind das ca. 2 1/2 minuten. mit dem velo wars bei mir einiges länger und schwitziger. im abendverkehr, alle halten die 50 längst nicht ein und du hast das gefühl du kommst nicht vom fleck wenn sie zum überholen ansetzen mit ihren widrigen motorengeräuschen die viel zu leise sind für das tempo das sie haben, die autofahrer!!!

dann notkersegg und man kommt nicht drum herum auf de uhr an der bänlistation zu schauen und in kopf hochzurechnen wieviel minuten das jetzt schon waren seit dem schülerhaus. dem depriemeirenden eindruck folgt ein solcher zweiter am cocacola-automat vorbei zurück auf die strasse und auf die kommende 80-tafel die einem prophezeit das das tempo der autofahrer noch lange schneller werden kann.

notkersegg – schwarzerbären. die sonne macht mir zu schaffen. schatten gibts keinen mehr und hoffnungsschimmer noch viel weniger! merkend das  ich die kette schon allzu lange nicht mehr geölt habe, gehts langsam aber stetig stetig aufwärts. süferig würde mariella sagen und endlich weiss ich das das wort sinn macht. im schwarzen bären die gleiche tickende uhr. das bänli ist zum glück noch nicht zu sehen. dort sitzt jasmin drin und wartet nur darauf mich (strampelnd) zu überholen.

schwarzer bären – vögelinsegg. zuerst schön flach, romantischer wennigerweier links und die heuenden bauernfamilien davor. easy! aber die steigung kommt. und wie! sicher mindestens 5 prozent. ich weiss, es tönt nach wenig. aber das ist es nicht.

vögelinsegg – speicher. speicher tönt nach trogen. zumindest hundert mal mehr als rank oder sowas. ermutgiend war das, den col de vögelinsegg erreicht  zu haben. danach gehts (wie  das colls so an sich haben … ) abwärts. und wie! achtung schienen, sonst zum ersten  mal ein richtig gutes gefühl.

speicher – trogen. nach dem spar gehts immer noch abwärts und dann gad wieder aufwärts ins bendlehn. das ist gut so und man kann den schwung mitnehmen. aber es täuscht! den hang hab ich schon als kind, als ich in den fc speicher radeln musste, immer gehasst. und mich immer gefreut wenn ich oben war. dann wieder schwung holen, tempo behalten, über die brücke, achtung bodenrillen (hat keine tafel die das anzeigt :-). ) dann der letzte kraftakt hoch ins gfeld. geht erstaunlich gut, weil man weiss das man es sozusagen geschafft hat.

trogen bhf. dann juhui!angekommen vor dem bänli. zeit total :27 minuten (vom schülerhaus aus). kann noch schneller werden :-)…

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Eine Antwort to “STRECKENBESCHRIEB”

  1. viertel Says:

    wunderschöner beschreib. ist als wenn man im bähnli sitzt und recht bewusst mal die ganze strecke mitsieht und denkt. sitz ich so vorm komputer und rechne mit hoch dass man als raudie vom roten platz ins schülerhaus zirka 4 5 minuten radelt so ists fast wahnsinn und ich verlier mehr und mehr die überzeugung unter einer halben stunde in troge zu ankommen. da kann der romer noch so langsam treten. ddoppelt so schnell ist er bestimmt. (was mein ganzes trainingsprogramm recht sinnlos aber wildromantisch macht)


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