film nummer zwei, martin scorseses gangs of new york (2002) ist mit einem wundershcönen motiondesign ganz in typo gehalten. eine mischung verschiedener schriftschnitte, allesamt holz lettern, teils im abdruck, teils die lettern selbst, bilden einen vorspann ganz in schrift. faszinierend ist neben der spannenden optischen wirkung die tatsache dass heute kaum mehr so gearbeitet wird da über ein arsenal an material und schriften auch ein haufen arbeit mit dem resultat verbunden ist. abzüge können nur in kleiner auflage gemacht werden und die fertigung ist weitaus teurer als wenn am komputer ähnliches digital simuliert wird. kaum einer besitzt heute auch noch intakte schriftsätze in solchen ausmassen. point jaune in sankgallen ist einer der dies noch so praktiziert mit der auswirkung dass seine wochenblätter kaum zahlbar rspk nier lesbar sind und somit das medium zeitung zur kunstedition machen. was auch immer. die arbeitund das resultat sind fein und etwas solches selbst hergestellt zu haben, sicher weit aus zufriedenstellender als einen morgen am kopmputer zu sitzten.
typoarbeit in ähnlicher art und weise




